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Bessere Mitarbeiter?

Der Weg zu treuen Mitarbeitern

Scheinbar muss man sich nur von Unruhestiftern und Faulenzern trennen und dafür die „richtigen“ Mitarbeiter einstellen. Warum das häufig nicht gelingt, lernen wir beim Vergleich mit dem biblischen Weg. Wie hat Jesus seine Jünger, wie hat David seine Soldaten motiviert? Anschließend kümmern wir uns um die praktische Umsetzung in einem Unternehmen unserer Zeit.

Joh 6,5-7
Da hob Jesus seine Augen auf und sieht, dass viel Volk zu ihm kommt, und spricht zu Philippus: Wo kaufen wir Brot, damit diese zu essen haben?
Das sagte er aber, um ihn zu prüfen; denn er wusste wohl, was er tun wollte.
Philippus antwortete ihm: Für zweihundert Silbergroschen Brot ist nicht genug für sie, dass jeder ein wenig bekomme…

Jesus war seinen Jüngern in allem Vorbild. Zuerst im Gehorsam gegenüber seinem himmlischen Vater. Seine Frage an Philippus war eine Aufforderung, jederzeit seinem Herrn zu vertrauen und von ihm zu lernen, gleichzeitig auch eine Prüfung, wie viel Vertrauen dieser inzwischen besaß. Hier zeigte Jesus seinen „Mitarbeitern“, wie man mit Gottes Hilfe ein scheinbar unüberwindbares Problem löst, damit sie bei nächster Gelegenheit selbst ebenso handeln. Im Alten Testament können wir sehr viel über korrekte Führung lernen, hier ein Beispiel: König Saul wollte David töten, dieser befand sich mit wenigen Getreuen auf der Flucht, als Saul gerade die Höhle zum Austreten aufsuchte, in der sich David mit seinen Leuten versteckt hielt.

1.Sam 24,4-8
Und als er kam zu den Schafhürden am Wege, war dort eine Höhle und Saul ging hinein, um seine Füße zu decken. David aber und seine Männer saßen hinten in der Höhle.
Da sprachen die Männer Davids zu ihm: Siehe, das ist der Tag, von dem der HERR zu dir gesagt hat: Siehe, ich will deinen Feind in deine Hände geben, dass du mit ihm tust, was dir gefällt. Und David stand auf und schnitt leise einen Zipfel vom Rock Sauls.
Aber danach schlug ihm sein Herz, dass er den Zipfel vom Rock Sauls abgeschnitten hatte,
und er sprach zu seinen Männern: Das lasse der HERR ferne von mir sein, dass ich das tun sollte und meine Hand legen an meinen Herrn, den Gesalbten des HERRN; denn er ist der Gesalbte des HERRN.
Und David wies seine Männer von sich mit harten Worten und ließ sie sich nicht an Saul vergreifen.

David wurde versucht, doch er achtete die Autorität seines Königs. Er wusste, dass von Gott allein alle Autorität eingesetzt ist (vgl. Römer 13). Davids Unterordnung war Vorbild für seine Kämpfer.

Wer sich selbst unterordnet, der erntet die Unterordnung (Treue) seiner Mitarbeiter. Wer ein rebellisches Herz hat, dem begegnen immer wieder Rebellen in seiner Belegschaft. Wir lernen den biblischen Weg für jede Führungskraft: Treue, Loyalität (z.B. Gesetzestreue), Abkehr von offener oder innerer Auflehnung gegen Autoritäten: Eltern, Geistliche Leiter, Vorstände meines Vereins….Das Ergebnis ist sehr bald das Vertrauen und die Treue der Mitarbeiter.

Habe ich meinen persönlichen Schritt getan, dann stelle ich den Unruhestifter in meinem Betrieb vor die Entscheidung: Ich helfe ihm, seine eigene Rebellion zu erkennen und umzukehren oder aber das Unternehmen zu verlassen.

Wie aber steigere ich die Leistung meiner Mitarbeiter? Klar, äußere Umstände wie z.B. Ordnung, Sauberkeit, pünktliche und gute Bezahlung usw. sind wichtig. Ganz wesentlich ist jedoch mein persönliches Verhalten: Ich bin Vorbild, bestimme den Weg und gehe voran, gebe die Ziele, die Vision(en) vor, stelle Regeln auf, erteile Ratschläge, fördere, ermahne, weise zurecht, schaffe Einheit und erkenne Schwächen.

geschrieben am 31.07.2010 um 21:56 Uhr.


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